Jürgen von Wyszecki


Sigung Jürgen von Wyszecki
  6. Meistergrad WHKD

 

 

Jürgen von Wyszecki wurde am 12. März 1960 geboren. Er absolvierte eine  Ausbildung zum Staatlich Anerkannten Sportlehrer, wozu auch die Fächer Pädagogik, Psychologie, Pflegerische Gymnastik, Haltungsschulung, Choreographie, eine tänzerische Grundausbildung und Pantomime gehörten, und schloss diese 1986 mit Erfolg ab.

 

In den Kampfkünsten ist Jürgen von Wyszecki seit 1975 aktiv. Anfangs trainierte er Shotokan-Karate, Jiu Jitsu und Taekwondo, 1978 lernte er seinen Lehrer Sifu Michael Timmermann kennen und  entschied sich für ein intensives Studium des Wun Hop Kuen Do Kung Fu.

 

Nach zwölf Jahren Training an der Kung Fu Academy Lübeck legte Jürgen von Wyszecki am 5. Mai 1990 erfolgreich die sechsstündige Schwarzgurt-Prüfung zum 1. Meistergrad im WHKD Kung Fu ab.

 

Während seiner gesamten Trainingslaufbahn konnte von Wyszecki auf nationalen und internationalen Turnieren über 250 Pokale gewinnen und darunter zahlreiche erste und zweite Plätze.

 

Jürgen von Wyszecki hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Wissen und Können in den Kampfkünsten an seine Schüler weiterzugeben. Dies wird in Klein Rönnau bei Bad Segeberg umgesetzt. Im Jahre 1995 eröffnete er dort das Zentrum für Kung und Bewegungskünste.

 

Am 25 Mai 2008 wurde Ihm von seinem Lehrer Sifu M. Timmermann der 4. Meistergrad für seine Verdienste im Wun Hop Kuen Do und der Kampfkunst verliehen.

 

Sifu Jürgen bildet seit dem erfolgreiche Schüler zu Kampfkünstlern aus. Desweiteren fuhr er mit dem Dacascos Showteam, in welchem er 22 Jahre Mitglied war, nach China in die Hauptstadt Peking. Dort gewann er mit dem Team diverse Ausscheidungen.

 

Fernsehauftritte in dem Chinesischen TV Sender BTV als auch diverse Berichte in dem deutschen Fernsehen belegen die Erfolge und das Arrangement welches Sifu Jürgen hat. Selbst nach 40 Jahren in der Kampfkunst wird er nicht müde und ist ständig dabei sich weiterzubilden.

 

Sein größter  Dank gilt seinem Lehrer Großmeister Michael Timmermann der ihm stets zur Seite stand und als Vorbild fungierte.

 

2013 erhielt er  den 5 Meistergrad.

 

2019 wurde ihm der sechste Meistergrad, sowie der Titel "Sigung" verliehen.

 


Großmeister Michael Timmermann

 

Er wurde am 12.02.54 in Hamburg geboren. Nach einer sportlichen Schullaufbahn, die 1970 endete, begann Sifu Michael eine Lehre als Fernmeldetechniker, die er 1973 mit Erfolg abschloss. November 1973 war der Beginn seines Kampfkunststudiums.

Die erste Begegnung mit Sigung Al Dacascos fand 1975 in der Berliner Deutschlandhalle statt. Dieses zweitägige Budo- Großereignis war der Beginn des Kung Fu in Deutschland. Organisiert von Herbert Kranz und Georg F. Brückner, dem späteren Präsidenten der WAKO- Germany.

Als Sigung Al begann, im Nippon Kung Fu zu unterrichten, wurde Sifu Michael einer der ersten Schüler des Wun Hop Kuen Do in Deutschland und beendete ohne Reue seine Karatelaufbahn. In den folgenden Jahren intensivierte sich sein Training sehr stark. Die Reise 1978 in die USA war ein weiterer Schritt in Sifu Michaels Entwicklung.

Am 15.07.79 erfolgte seine sechsstündige Prüfung (die schwerste seines Lebens) zum 1. Meistergrad im WHKD als einer der ersten Schüler in Europa. 1980 folgte eine weitere Reise in die Staaten. Der Kontakt mit dem Pekinger Wu Shu- Team und den berühmtesten Kampfkunstlehrern der Vereinigten Staaten, (Brendan Lai, Y.C. Wong, Leonhard Endrizzi, Eric Lee, Roger Tung, Kuo Lien Ying, Bucksam Kong, Wong Jack Man, Bill Wallace, Jeff Smith, Howard Jackson, Alex Kwok usw.) vergrößerten seine Erfahrungen und Erkenntnisse genauso, wie das zweijährige, intensive Studiums eines inneren Stiles (81-83).

Außerdem ist Sifu Michael ein langjähriger Schüler von Sifu Bill Owens aus Oakland/ Kalifornien im Eskrima- Stockkampf (seit 1978). 1982/83 wurde der Traum einer eigenen Kung Fu- Academy Wirklichkeit. Am 19.01.85 wurde er zum Sifu (Lehrer/Vater) ernannt, dieses geschah mit der Prüfung zum 2. Meistergrad. Im Dezember 1986 dann die erste Reise nach Hongkong in die Wiege des Kung Fu. Sie wurde ein Riesenerfolg, Sifu Michael wurde Mitglied der International Hong Kong Martial Arts Assoziation und hatte einen großen Fernsehauftritt im Asia TV/HK. zur besten Sendezeit.

Sifu Michael studierte bei Wu Mei Ling un ihrem Bruder Wu Runjin in Kanton und Hainan, Wu Shu-Kung Fu. Die Reisen im Sinne der Kampfkunst gingen weiter. Im Juni 1990 ging es mit Schülern wieder nach Amerika und im darauf folgendem Dezember nach Bangkok, Hongkong, China und Taiwan. Sommer 1991 und 1993 zum Kajukenbo- Treffen in die USA. 1994 folgte ein weiterer Thailand- Aufenthalt. Sifu ist immer noch aktiver Kämpfer, einschließlich Formen und Waffendarbietungen. Er hat in den über 20 Jahren seiner Kampfkunstlaufbahn weit über 250 Pokale und Auszeichnungen erlangt. Am 28. Mai 1992 wurde Sifu zum 3. Meistergrad ernannt und am 6. Mai 1995 zum 4. Meistergrad.

Die Leistungen seiner Schüler spiegeln sich in diesen Ergebnissen wieder. Den Schülern gilt seine Aufmerksamkeit, denn ohne sie gibt es keine Lehrer.

Am 16. Juni 2001 wurde Sifu Michael von Sigung Al Dacascos der 5. Meistergrad verliehen. Dies geschah öffentlich, auf den 21. Dacascos Open Championchips in Hamburg. Sifu Michael hat bis zum Jahre 2007 in seinem Stammbaum 28 Schwarzgurte der II. und III. Generation. 5 Schulen und 10 Gruppen wurden von Ihm und seinen Schwarzgurten aufgebaut. Von Sigung Al Dacascos wurde er am 30.5.2007 in der Kung Fu Academy Dehnhaide zum 6. Meistergrad im Wun Hop Kuen Do ernannt. Seine Kung Fu Academy Lübeck feierte im April 2008 zusammen mit dem 40.sten Geburtstag des Wun Hop Kuen Do, das 25. jährige Bestehen.

 

Sigung Michael wurde am 30. Mai 2010, anlässlich des WHKD Banketts im Hotel Hafen Hamburg, der 7. Meistergrad WHKD von Prof. Al Dacascos verliehen. So geschehen auch mit seinen Schwarzgurtbrüdern der 1. Generation WHKD, Sigung Jörn, Sigung Christian, Sigung Dasos.


Senior Grandmaster Al Dacascos

9. Meistergrad

 

Hawaii
USA


Grand Master (Gründer WHKD) Al Dacascos begann seinen aktiven Wettkampf im Jahre 1967. In diesem Jahr errang er auf der Internationalen Karate-Meisterschaft in Long Beach, Kalifornien, den 1. Platz für seine chinesische Form. Von 1968 bis zu seinem Rücktritt vom aktiven Wettkampf Ende des Jahres 1973 errang er über 225 Auszeichnungen. Auf Karate- und Kung Fu Wettbewerben überall in den USA belegte er allzu oft erste, zweite oder auch dritte Plätze. GM Al Dacascos hat 14 All-Categorie-Meisterschaften gewonnen.


Im Rocky Mountain-Gebiet wurde GM Al Dacascos fünfmal zum besten Kämpfer des Jahres ernannt (1969 - 1973). 1973 wurde er vom professionellen Karate- Kreis zum sechstbesten Kämpfer der ganzen USA ernannt und er wäre wohl bis an die Spitze angelangt, wenn ihn nicht die Gelbsucht und eine Schulterverletzung zu seinem frühen Rücktritt gezwungen hätten. Im gleichen Jahr wurde er von der Zeitschrift „Black Belt", der angesehensten amerikanischen Zeitschrift über Kampfkünste, zu einem der zehn besten Kämpfer des ganzen Landes ernannt und zum ersten erfolgreichen Kung Fu- Kämpfer in einem Sport, in dem Karate- und Tae Kwon Do- Kämpfer dominierten.

Seine Körpergröße war täuschend, seine Geschicklichkeit im Ring und die Fähigkeit, seine Gegner auszutricksen, brachte ihm den Ruf ein, der Listigste in diesem Geschäft zu sein. Andere Kämpfer nannten ihn den ,,Fuchs". Professional Karate Magazine (Januar 1973): ,,Würde man den Besten im Form- Wettkampf, in Kampf und Demonstration ermitteln wollen, würde Al Dacascos die Nummer eins sein". Official Karate Yearbook (Frühling 1973): ,,Al Dacascos, der Rebell des Kung Fu. Er wird so genannt, weil er es vollbracht hat, die traditionelle Kunst des Kung Fu zu vereinfachen und sie somit in eine fortschrittliche Ausdrucksform zu bringen". Noch einmal Black Belt (1976): ,,Al Dacascos, der Champion hinter den Champions". Diesen Titel erhielt er wegen seiner Fähigkeit, regionale, nationale und internationale Meister zu trainieren. Al Dacascos hat gegen einige der Besten gekämpft. So z.B. gegen Fred Wren, Byong Yu, Bill Wallace, Chuck Norris, Howard Jackson, Benny Urqidez, Joe Hayes, Mike Warren, Demitrius Havanas, Ron Marchini - um nur einige zu nennen.

GM Al Dacascos ist der Gründer des Wun Hop Kuen Do, einer modernen Ausdrucksform des Kung Fu. Er ist der europäische Repräsentant der ,,Professional Karate Association Inc." (Professionelle Karate-Vereinigung), einer der Direktoren der ,,Martial Art Society of the Rocky Mountain Area" und Mitglied der ,,Hong Kong Martial Art Association". Er hat mehrere Wun Hop Kuen Do Schulen in den USA und viele regionale und nationale Meister aufgebaut. Er hat zwei Brüder (Ben und Art), die Lehrer dieser Künste sind und zwei Söhne, welche auch Kung Fu erlernen. Trotz all seiner Erfolge ist GM Al Dacascos ein einfacher und liebenswürdiger Mann geblieben, welcher sich zu der Wahrheit des Kung Fu hingezogen fühlt und die Weiterentwicklung der Kampfkünste in Europa anstrebt. Er ist einer der Männer, welche die meisten Kenntnisse in den Kampfkünsten haben. Er wurde am 6. September 1942 auf Hawaii geboren und wuchs in einer musikalisch orientierten Familie auf, die auch großes Interesse für die Kriegskünste zeigte. Sein Training der Kampfkünste begann in seiner frühen Kindheit unter Mr. Chong, Mr. Sullivan und Mr.,,Gummimann" Higami mit Judo und Jiu Jitsu. Diese Trainer kamen alle aus Honolulu, Hawaii.

Zur gleichen Zeit begann GM Al Dacascos unter Mike Chong sein Kung Fu Training des "Fu Choy li fut" Stils. Er interessierte sich dabei hauptsächlich für die Berührungsphase der Schlag- und Trittkünste. Er trat dem Kajukenbo-Stil des Kempo-Karate unter dem Lehrmeister Mr. Sid Asunion bei. Hier erreichte er auch später seinen Schwarzgurt (1959/60).Im Laufe der Zeit ergänzte er das Wissen mit Hilfe von Meister Adriano Emperado, dem Gründer und Organisator des Kajukenbo. Adriano Emperado ist ein Meister in der Kunst des Philippinischen Stockkampfes, welche Eskrima oder auch Arnis genannt wird und ein Meister des Old Pinetree Kung Fu. 1965 verlagerte GM Al Dacascos seinen Wohnsitz von Hawaii nach Kalifornien. Dort studierte er andere Formen des chinesischen Kung Fu: Den Northern Stil Siu-Lum und Southern Hung-Gar (Fu Hok Stil). Seine Lehrer in Kalifornien waren Mr. Paul Ing, Mr. Ron Lew und Prof. Wong Jack Man. 1969 konnte man eine bedeutende Änderung in GM Al Dacascos Denken bezüglich der Kampfkünste erkennen. Er gründete und organisierte das Wun Hop Kuen Do (kombinierter Faust-Kampf Stil).

In der Zeit von 1975 bis 1982 lebte und unterrichtete GM Al Dacascos in Deutschland. In dieser Zeit brachte er acht Meisterschüler ( Sigung: Jörn Tiedge, Michael Timmermann, Christian Wulf, Dasos Efstathiadis, Sifu: Winfried Joszko und Emanuel Bettencourt, Hubert Wulf und Marc Dacascos) hervor.

GM Al Dacascos lebt heute in seiner Heimat Honolulu/Hawaii.